Brutaler Kiosk-Überfall in Rüttenscheid – Medizinstudent Paul (23) kämpft um seine Zukunft

Ein erschütternder Fall von Gruppen- und Straßenkriminalität zeigt erneut die ernste Sicherheitslage in Essen. In der Nacht vom 19. auf den 20. Dezember 2025, gegen 02:30 Uhr, wurde der 23-jährige Medizinstudent Paul auf der Rüttenscheider Straße vor einem Kiosk Opfer eines massiven, mutmaßlich koordinierten Angriffs.

Ein gezielter Faustschlag gegen den Kopf brachte ihn zu Fall. Am Boden liegend wurde Paul von mindestens acht Tätern gleichzeitig mit Tritten und Schlägen attackiert – ohne Chance zur Gegenwehr. Die Angreifer ließen ihr schwer verletztes Opfer zurück und flohen zu Fuß in unbekannte Richtung.

Besonders erschreckend: Obwohl zahlreiche Personen den Angriff beobachteten, griff niemand ein oder wählte den Notruf. Diese Kultur des Wegsehens ist ein Warnsignal für unsere Stadtgesellschaft. Im Krupp-Krankenhaus Essen wurde Paul über Stunden hinweg notoperiert. Die Folgen sind dramatisch:

• Siebenfache Kniefraktur

• Kreuzbänder & Meniskus gerissen

• Gelenk vollständig zertrümmert, stabilisiert durch Platten und Schrauben

• Aktuell rollstuhlpflichtig

Ob er je wieder laufen und seinen Traum, als Chirurg Menschenleben zu retten, verwirklichen kann, ist offen. Ein junger Mann, der unserer Gesellschaft dienen wollte, wurde brutal aus seinem Leben gerissen. Nach aktuellem Ermittlungsstand richtet sich die Fahndung auf Täter mit südländischem Erscheinungsbild. 

Für uns ist klar: Diese Beschreibung darf nicht relativiert werden – sie dient der Identifizierung. Essen darf kein Rückzugsraum für Gewaltbanden und Straßenkriminalität werden. Bürger haben ein Recht darauf, die Realität benannt zu bekommen. Schwer wiegt zudem ein mögliches Ermittlungsversäumnis: In der Tatnacht wurden nach aktuellem Kenntnisstand keine Zeugen vernommen, keine Videos gesichert und keine Maßnahmen zur Beweissicherung eingeleitet. Relevante Kiosk-Aufnahmen oder Handyvideos stehen den Ermittlern nun nicht mehr zur Verfügung. Der Fahndungsaufruf erfolgte erst über zwei Wochen nach der Tat.

Wir forderten bereits am 04. Januar 2026 eine sofortige öffentliche Fahndung. Die nun am 06. Januar 2026 gestarteten Maßnahmen der Polizei begrüßen wir – halten aber fest: Der Rechtsstaat darf bei Gruppengewalt keine Zeit verlieren. Zur Unterstützung der Ermittlungen hat Pauls Mutter Jeanine S. (46) in enger Abstimmung mit der Polizei eine Belohnung von 10.000 € für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ausgelobt. Dieser Fall steht exemplarisch für ein größeres Problem. 

Die AfD-Fraktion Essen fordert:

  1. Null Toleranz bei Gruppen- und Straßenkriminalität
  2. Sofortige Fahndung ohne politische Rücksichtnahmen
  3. Sicherheitspolitik, die Bürger schützt
  4. Mehr Präsenz des Rechtsstaates auf Essens Straßen

Für uns ist klar: Es geht nicht nur um Paul. Es geht um Sicherheit, Gerechtigkeit und die Zukunft Essens.

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