Gymnasium oder Gesamtschule in Kupferdreh
Die Diskussion über den notwendigen Neubau einer weiterführenden Schule in Kupferdreh hat sich zu einer Kontroverse zwischen Gymnasium oder Gesamtschule entwickelt. Vor einer näheren Betrachtung zunächst einige generelle Punkte zur allgemeinen Schulsituation.
Im Gegensatz zu den Schulabgängern früherer Jahrzehnte hat sich aufgrund allgemeiner Erkenntnisse das Ausbildungsergebnis heutiger Schülergenerationen deutlich verschlechtert und hat in der Folge, trotz erlangtem Reifezeugnis, teilweise zur Studierunfähigkeit in bestimmten Fächern geführt. Hinzu kommen weitere Problemfelder, mit denen der Schulalltag aktuell zu kämpfen hat. Klassen mit hohem Migrantenanteil, mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen, Gewalt gegen Lehrer und Schüler, Clanstrukturen. Vom Prinzip, den Lernfortschritt durch die schwächsten Schüler bestimmen zu lassen, muss abgerückt werden und das Leistungsprinzip wieder mehr zur Geltung kommen. Dieses lässt sich bei den weiterführenden Schulen nach Auffassung der AfD durch den Schultyp Gymnasium effektiver realisieren.
Für die Neueinrichtung einer weiterführenden Schule in Kupferdreh schlagen wir deshalb den Schultyp Gymnasium vor. Begründet wird dies zusätzlich durch die Nachfrage nach Plätzen an einem Gymnasium im Essener Süden. Die Gymnasien in diesem Stadtbereich können die Nachfrage nicht decken und der Verweis auf freie Plätze an Gymnasien im Essener Norden ist nicht im Sinne der ansässigen Bürger. Leider mehren sich auf politischer Seite die Befürworter einer Gesamtschule als weiterführende Schule in Kupferdreh. Kommt es dazu, ist der Betrieb dieses Schultyps aufgrund der eventuell fehlenden Akzeptanz bei den dortigen Bürgern nicht unbedingt ein Erfolgsrezept. Die vor einigen Jahren erfolgte Schließung der Gesamtschule Essen- Süd auf der Frankenstraße ist hier als warnendes Beispiel zu nennen. Aufgrund mangelnder Anmeldezahlen kam seinerzeit das Aus für diese Gesamtschule im Essener Süden.