AfD-Ratsfraktion Essen fordert Abschaffung der Grillzone an der Henglerstraße

Die AfD-Ratsfraktion Essen fordert die Abschaffung der Grillzone an der Henglerstraße in Steele.

Nach Auffassung der Fraktion führt der Standort insbesondere an warmen Wochenenden und Feiertagen zu erheblichen Belastungen für die Anwohner durch Rauch, Gerüche, Lärm und ein hohes Besucheraufkommen. „Die Lebensqualität der Anwohner muss Vorrang haben. Wenn Menschen ihre Wohnungen nicht mehr ausreichend lüften oder ihre Balkone nur eingeschränkt nutzen können, ist eine Grenze überschritten“, erklärt Andreas Lojewski, Mitglied der Bezirksvertretung VII und Pressesprecher der AfD-Ratsfraktion Essen.

Nach Angaben der Fraktion sorgen zudem Rauch, Gerüche, Lärm und die hohe Besucherzahl regelmäßig für Beschwerden aus den angrenzenden Wohnquartieren. Die AfD-Ratsfraktion hat
zudem für die Ratssitzung am 8. Juli 2026 einen Antrag zur Einführung einer Gebührensatzung für städtische Grillplätze eingebracht. Die besonderen Belastungen an der Henglerstraße gehen nach Auffassung der AfD jedoch deutlich über die reine Kostenfrage hinaus. Die AfD-Ratsfraktion spricht sich daher dafür aus, die Grillzone an der Henglerstraße aufzuheben und
alternative Nutzungsmöglichkeiten für das Areal zu prüfen. Die Fraktion sieht die Stadt in der Verantwortung, die berechtigten Interessen der Anwohner stärker zu berücksichtigen und öffentliche Grünflächen so zu gestalten, dass Erholung, Rücksichtnahme und Lebensqualität gleichermaßen gewährleistet werden.

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